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Umzug Fachbetriebe

Kosten verstehen

Was kostet ein Umzug?

Die Kosten eines Umzugs entstehen aus fünf Größen: dem Volumen des Umzugsguts, der Strecke, der Zugänglichkeit beider Adressen, den beauftragten Zusatzleistungen und dem Termin. Eine allgemeingültige Zahl je Zimmer gibt es nicht, weil zwei gleich große Wohnungen sehr verschieden voll sein können — das Volumen ist die Bezugsgröße, nicht die Wohnfläche.

Der Rechner über diesem Text ordnet Ihren Fall entlang dieser fünf Größen ein und zeigt als Spanne, welche davon ihn bestimmt. Der Text darunter erklärt, warum die Spanne so breit ist, wie abgerechnet wird und welche Posten in einem Angebot getrennt stehen müssen. Warum hier keine Preistabelle steht, steht weiter unten offen erklärt.

Was kostet Ihr Umzug?

Sechs Angaben genügen für eine Einordnung. Sie bekommen keinen Preis, sondern eine Spanne — aufgeteilt in Transport, Strecke, Etagen und Zusatzleistungen. Verbindlich wird der Preis erst mit dem Angebot eines Betriebs, und ein gutes Angebot entsteht nach einer Besichtigung.

Wie groß ist der Umzug?

Zimmerzahl genügt. Wer sein Umzugsgut genauer kennt, rechnet es im Volumenrechner aus.

Wie weit geht es?

In Stufen statt in Kilometern: Es ist kein Kartendienst angebunden, und eine geschätzte Entfernung wäre eine erfundene Zahl.

Zugang beim Auszug

Gemeint ist das Gebäude: Etage und Aufzug. Nach Ihnen fragen wir nicht.

Zugang beim Einzug

Wenn die neue Wohnung noch nicht feststeht, lassen Sie die günstigste Annahme stehen und ergänzen es später im Formular.

Welche Leistungen soll der Betrieb übernehmen?

Mehrfachauswahl. Genau diese Zeile entscheidet später darüber, ob das Angebot den Umfang trifft, den Sie gemeint haben.

Wann soll der Umzug stattfinden?

Der einzige Preistreiber, den Sie selbst in der Hand haben.

Stundensätze und Fahrzeugkosten unterscheiden sich regional.

Unverbindliche Beispielrechnung. Die hinterlegten Preisspannen sind noch nicht mit echten Angebotsdaten kalibriert. Belastbar wird die Zahl erst mit dem Angebot eines Fachbetriebs.

Geschätzte Gesamtspanne

880 €2.920 €

Angenommenes Umzugsgut: 30 bis 50

Den Preis bewegt hier vor allem der Transport selbst — also Fahrzeug, Anfahrt und die Zahl der Leute, die tragen. Er wächst mit dem Umzugsgut, nicht mit der Wohnungsgröße auf dem Papier: Wer vor dem Umzug ausmistet, senkt genau diesen Posten.

Jetzt den echten Preis erfahren

Ihre Angaben sind schon ausgefüllt — Sie ergänzen nur noch die Adressen und wie man Sie erreicht. Den Fachbetrieb, der Ihr Gebiet bedient, suchen wir für Sie.

Woraus sich die Spanne zusammensetzt

Transport und Personal760 € – 2.320 €

Fahrzeug, Anfahrt und die Leute, die tragen. Abgerechnet wird nach Zeit und Umfang — deshalb bewegt jede Stunde, die der Zugang kostet, auch diesen Posten.

Streckeentfällt

Entfällt: Beim Umzug im selben Ort steckt die Fahrt in der Grundpauschale.

Etagen und Trageweg120 € – 600 €

Jede Etage ohne Aufzug kostet Zeit, und Zeit ist beim Umzug der Preis. Ab dem dritten Stock rechnen viele Betriebe mit einem Möbellift — der ist oft günstiger als zwei zusätzliche Träger.

Zusatzleistungenentfällt

Entfällt: Sie haben keine Zusatzleistung gewählt. Gerechnet ist der reine Transport — Sie packen selbst, bauen selbst ab und selbst wieder auf.

Gesamt880 €2.920 €

Zum Vergleich: dieselben Angaben mit anderer Wohnungsgröße

Kostenspanne für zwei und für drei Zimmer bei ansonsten gleichen Angaben
WohnungsgrößeAngenommenes UmzugsgutSpanne
2 Zimmer2035680 €2.230 €
3 Zimmer3050880 €2.920 €

Beide Zeilen rechnen mit Ihren übrigen Angaben — Strecke, Zugang, Leistungen und Termin bleiben stehen. Wer sein Umzugsgut genauer kennt als in Zimmern, findet es im Volumenrechner.

  • Sie haben keine Zusatzleistung gewählt. Gerechnet ist damit der reine Transport: Sie packen selbst ein, bauen selbst ab und selbst wieder auf. Das ist der häufigste Grund, warum ein Angebot später höher ausfällt als der Rechner.
  • Diese Spanne ist keine Kostenschätzung eines Betriebs. Sie beschreibt, welche Posten bei einem Umzug Ihrer Art anfallen und wie stark jeder davon streut. Verbindlich wird der Preis erst mit einem Angebot — und ein gutes Angebot entsteht nach einer Besichtigung, vor Ort oder per Video. Umzugsangebote richtig vergleichen
Umzugsvolumen
Der Rauminhalt des Umzugsguts in Kubikmetern — die Menge, die tatsächlich transportiert wird. Sie ist die Bezugsgröße jeder Umzugskalkulation: Aus ihr folgen Fahrzeuggröße, Zahl der Kräfte und Arbeitszeit.
Die Wohnfläche taugt dafür nicht. Zwei Drei-Zimmer-Wohnungen können sich im Volumen um den Faktor zwei unterscheiden, je nachdem, ob jemand seit einem Jahr oder seit zwanzig darin wohnt. Deshalb ist die Frage „Wie viele Quadratmeter?“ für ein Angebot fast wertlos und die Frage „Wie viele Kubikmeter?“ die entscheidende. Ermittelt wird sie durch Besichtigung, per Videorundgang oder überschlägig mit einem Volumenrechner.

Die vier Blöcke, aus denen sich der Preis zusammensetzt

Der erste Block ist Transport und Personal: Fahrzeug, Anfahrt und die Leute, die tragen. Er fällt bei jedem Auftrag an und wächst mit dem Volumen. In ihm steckt auch die Grundpauschale, die unabhängig von der Menge entsteht — ein Fahrzeug fährt nicht halb los.

Der zweite Block ist die Strecke. Beim Umzug innerhalb desselben Orts steckt die Fahrt im ersten Block; ab der Nachbarstadt wird sie ein eigener Posten, und ab einer Entfernung, die nicht mehr in eine Arbeitsschicht passt, kommen Fahrzeit, Rückweg des Fahrzeugs und gegebenenfalls eine Übernachtung hinzu.

Der dritte Block ist der Zugang, getrennt für Auszug und Einzug. Jede Etage ohne Aufzug verlängert den Weg für jedes einzelne Stück. Ab dem dritten Stock ohne Aufzug wird ein Möbellift zur ernsthaften Alternative zu mehr Personal — er ist ein eigener Posten und keine Selbstverständlichkeit.

Der vierte Block sind die Zusatzleistungen. Manche wachsen mit dem Volumen (Packservice, Auspacken, Möbelmontage), andere sind Pauschalen je Auftrag (Küchenmontage, Halteverbotszone, Klaviertransport). Diese Unterscheidung erklärt, warum ein kleiner Umzug mit Klavier eine Zahl ergibt, die auf den ersten Blick nach Fehler aussieht.

Gilt das auch für Ihren Umzug?

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Die fünf Größen und was Sie selbst daran ändern können

Die Tabelle sortiert nach dem, was Sie in der Hand haben. Drei der fünf Größen sind gegeben; zwei lassen sich verändern, ohne dass der Umzug schlechter wird.

GrößeWorauf sie wirktWas Sie selbst daran ändern können
Volumen des UmzugsgutsFahrzeuggröße, Zahl der Kräfte, Arbeitszeit — also fast allesVor dem Umzug aussortieren. Jeder Kubikmeter, der nicht mitfährt, wird nicht bezahlt
StreckeFahrzeit, Rückweg des Fahrzeugs, ab einer bestimmten Länge ein zweiter TagNichts — die Entfernung steht fest, sobald die neue Adresse feststeht
Zugang an beiden AdressenTrageweg je Stück, Bedarf an Möbellift oder zusätzlichem PersonalHalteplatz direkt vor der Tür sichern; Aufzug für den Tag reservieren lassen
ZusatzleistungenEigene Posten, teils nach Volumen, teils als PauschaleEinzeln zubuchen statt als Paket — und einzeln streichen, wenn es zu teuer wird
TerminAuslastung des Betriebs an diesem TagDer einzige Hebel ohne Verzicht: Wer flexibel ist, verhandelt mit einem Argument

Der Termin steht bewusst zuletzt, obwohl er der leichteste Hebel ist: Er wirkt nur, wenn er wirklich flexibel ist. Ein „vielleicht auch eine Woche später“ ist kein Angebot an den Betrieb, ein benanntes Ersatzdatum schon.

Welche Zeile beschreibt Ihren Umzug?

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Stundensatz oder Festpreis — die zwei Abrechnungsarten

Nach Aufwand abgerechnet heißt: Sie bezahlen die eingesetzten Kräfte und das Fahrzeug nach Zeit, dazu Material und Zusatzleistungen. Diese Art ist genau dann fair, wenn die Menge unsicher ist — und genau dann gefährlich, wenn niemand eine Obergrenze genannt hat. Fragen Sie nach dem Stundensatz je Kraft, nach der Mindesteinsatzzeit und danach, ob An- und Abfahrtszeit mitgerechnet wird.

Der Festpreis dreht das Verhältnis um: Der Betrieb kalkuliert das Risiko ein und trägt es. Das setzt voraus, dass er die Menge kennt — deshalb gehört zum belastbaren Festpreis eine Besichtigung oder ein Videorundgang, und deshalb steht in einem tragfähigen Festpreisangebot das zugrunde gelegte Volumen.

Zwischen beiden liegt die Abrechnung nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze: Sie bezahlen die tatsächliche Zeit, aber höchstens den genannten Betrag. Sie ist die ehrlichste Form, wenn die Menge geschätzt ist, und sie ist der Vorschlag, den Sie machen können, wenn ein Betrieb keinen Festpreis geben will.

Vergleichbar sind zwei Angebote nur innerhalb derselben Art. Wer eine Stundensatzkalkulation neben einen Festpreis legt und die kleinere Zahl nimmt, vergleicht zwei verschiedene Dinge — die eine Zahl ist ein Preis, die andere ein Anfang.

Posten, die spät auftauchen, wenn sie im Angebot fehlen

Diese Positionen entstehen nicht aus Unredlichkeit, sondern daraus, dass sie beim ersten Gespräch niemand erwähnt hat. Fragen Sie sie ab, bevor Sie unterschreiben:

  • Wartezeit am Umzugstag, wenn Aufzug, Schlüssel oder Halteplatz nicht bereitstehen.
  • Ein Möbellift, der erst vor Ort nötig wird, weil Treppenhaus oder Fenster zu eng sind.
  • Der lange Trageweg, wenn das Fahrzeug nicht vor der Tür halten kann.
  • Die Gebühr der Kommune für die Halteverbotszone, getrennt von der Leistung des Betriebs.
  • Verpackungsmaterial, wenn der Packservice ohne Materialstellung angeboten wurde.
  • Der Anschluss von Wasser, Strom oder Gas nach der Küchenmontage.
  • Entsorgungsgebühren für Möbel, die nicht mitkommen.
  • Anfahrt und Rückweg des Fahrzeugs, wenn Auszug und Einzug weit auseinanderliegen.

Welcher Punkt trifft bei Ihnen zu?

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Warum hier keine Preistabelle steht

Auf vielen Seiten dieser Art finden Sie eine Tabelle mit Beträgen je Zimmerzahl. Wir veröffentlichen keine, weil wir sie nicht belegen können: Es gibt bislang keine ausgewerteten eigenen Anfragen und keine Angebotsdaten von Betrieben, aus denen sich eine Spanne ableiten ließe. Eine Zahl ohne diese Grundlage wäre geraten — und Sie würden sie neben das echte Angebot legen.

Der Rechner geht denselben Weg konsequent: Solange die Preisbasis nicht belegt ist, trägt jede seiner Ausgaben diesen Vorbehalt sichtbar mit. Er ist als Einordnung gebaut, nicht als Preisauskunft. Was er kann, ist zeigen, welcher der vier Blöcke Ihren Umzug bestimmt — und das ist die Information, mit der Sie ein Angebot lesen können.

Es bleibt deshalb bei dem ehrlicheren Satz: Die Zahl, die für Sie gilt, steht im Angebot eines Betriebs, der Ihr Umzugsgut gesehen hat. Alles davor ist Einordnung — nützlich zum Lesen des Angebots, ungeeignet zum Rechnen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Umzug?

Die Kosten eines Umzugs ergeben sich aus dem Volumen des Umzugsguts, der Strecke, der Zugänglichkeit beider Adressen, den Zusatzleistungen und dem Termin. Das Volumen wiegt am schwersten, weil daran Fahrzeuggröße, Personal und Arbeitszeit gleichzeitig hängen. Eine allgemeine Zahl je Zimmerzahl führt in die Irre, weil zwei gleich große Wohnungen sehr unterschiedlich voll sein können.

Wird ein Umzug nach Stunden oder zum Festpreis abgerechnet?

Beim Umzug gibt es zwei Abrechnungsarten und eine dritte dazwischen: Abrechnung nach Aufwand, Festpreis und Aufwand mit vereinbarter Obergrenze. Der Festpreis setzt voraus, dass der Betrieb die Menge kennt, also besichtigt hat. Vergleichen lassen sich zwei Angebote nur innerhalb derselben Art — eine Stundenkalkulation neben einem Festpreis ergibt keinen Vergleich.

Wie viele Kubikmeter hat ein Umzug?

Das Umzugsvolumen ist der Rauminhalt des Guts in Kubikmetern und lässt sich aus der Wohnfläche nicht zuverlässig ableiten. Ermittelt wird es bei der Besichtigung, per Videorundgang oder überschlägig, indem Möbelstücke und Kartons einzeln erfasst werden. Der Volumenrechner dieser Domain führt durch diese Erfassung Raum für Raum.

Wann ist ein Umzug am günstigsten?

Der Termin ist der einzige Preisfaktor, den Sie ohne Verzicht verändern können. Weil ein gekündigtes Mietverhältnis nach § 573c BGB zum Monatsende endet, fallen Auszugstermine auf den Monatswechsel — wer stattdessen einen Tag in der Monatsmitte anbieten kann, verhandelt mit einem Argument. Fragen Sie den Betrieb ausdrücklich, ob ein alternatives Datum den Preis verändert.

Was kostet ein Umzug mit Packservice?

Der Packservice ist ein eigener Posten und wächst mit dem Volumen, weil jedes Stück einzeln angefasst und verpackt wird. Ob Verpackungsmaterial enthalten ist und ob am Zielort wieder ausgepackt wird, sind zwei getrennte Fragen, die den Preis merklich verändern. Lassen Sie beides im Angebot ausweisen, statt es unter „Komplettservice“ zu belassen.

Kann ich Umzugskosten von der Steuer absetzen?

Umzugskosten können steuerlich berücksichtigt werden, wenn der Umzug beruflich veranlasst ist oder wenn es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen handelt. Welche Voraussetzungen dafür gelten und welche Nachweise das Finanzamt verlangt, steht auf der eigenen Seite dazu. Bewahren Sie in jedem Fall Rechnung und Zahlungsbeleg auf — ohne sie ist der Abzug nicht möglich.

Sie beschreiben den Umzug einmal — den passenden Fachbetrieb suchen wir.

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