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Umzug Fachbetriebe

Planung

Umzug planen: Zeitplan und Ablauf am Umzugstag

Einen Umzug plant man rückwärts: vom Übergabetermin der alten Wohnung zum Umzugstag, und von dort zu allem, was vorher fertig sein muss. Der Zeitplan unten spannt acht Wochen — das ist der Zeitraum, den eine Kündigung nach § 573c BGB ohnehin erzeugt, und er lässt sich stauchen oder strecken, ohne dass sich die Reihenfolge ändert.

Auf dieser Seite steht außerdem, wie ein Umzugstag abläuft und wer wann was tut. Den Transport selbst geben Sie aus der Hand: Wir nehmen Ihre Anfrage entgegen und geben sie an einen passenden Fachbetrieb weiter, der Ihr Gebiet bedient.

Zeitplan über acht Wochen

Der Plan ist ein Vorschlag, keine Vorschrift. Verbindlich sind nur die beiden Zeilen, in denen eine Norm steht — alles andere darf verschoben werden, solange die Reihenfolge bleibt.

WannWas anstehtWoran es hängt
Acht Wochen vorherKündigung abschicken, Zugang nachweisbar machen; Grundriss der neuen Wohnung besorgen§ 573c Abs. 1 BGB — die Frist beginnt mit dem Zugang, nicht mit dem Absenden
Sieben Wochen vorherHausrat sichten: Was kommt mit, was wird abgegeben, was muss neu gekauft werdenDas Ergebnis bestimmt das Volumen und damit jedes Angebot
Sechs Wochen vorherAngebote einholen und vergleichen; Besichtigung oder Videobesichtigung vereinbarenEin Angebot ohne Blick in die Wohnung bleibt eine Schätzung
Fünf Wochen vorherBetrieb beauftragen, Termin schriftlich bestätigen lassen; Urlaubstag oder Arbeitsbefreiung klärenDer Termin ist die Voraussetzung für Halteverbot und Helferzusagen
Vier Wochen vorherStrom, Gas, Telekommunikation und Versicherungen umstellen oder kündigen; Nachsendeauftrag einrichtenManche Verträge haben eigene Fristen — die stehen im jeweiligen Vertrag
Drei Wochen vorherKartons besorgen, Raum für Raum packen, beschriften; Halteverbotszone bei der Gemeinde beantragenZuständigkeit und Vorlaufzeit der Halteverbotszone sind kommunal geregelt
Zwei Wochen vorherSperrige Möbel abbauen lassen oder abbauen; Übergabetermine für beide Wohnungen festlegenBeide Termine müssen zum Umzugstag passen, nicht umgekehrt
Letzte WocheRestpacken, Erstausstattungskarton, Kühlschrank abtauen, Zugang und Stellplatz prüfenWas jetzt noch offen ist, wird am Umzugstag zum Engpass
Nach dem EinzugAnmeldung bei der Meldebehörde, danach Adressänderung bei allen Vertragspartnern§ 17 Abs. 1 BMG — zwei Wochen ab Einzug

Quelle: § 573c BGB, § 17 BMG · Stand Rechtsstand September 2026

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Warum rückwärts geplant wird

Ein Umzug hat einen Endpunkt, der nicht verschiebbar ist: den Tag, an dem die alte Wohnung zurückgegeben wird. Ab diesem Datum kostet jede Verzögerung Geld oder Nerven — die Wohnung ist gekündigt, der Schlüssel ist fällig, und die Miete läuft nicht weiter, nur weil noch Kartons stehen.

Deshalb wird von diesem Datum aus rückwärts gerechnet. Der Umzugstag liegt einige Tage davor, damit zwischen Ausräumen und Übergabe Zeit für Reinigung und kleine Arbeiten bleibt. Der Beauftragungstermin liegt so weit davor, dass ein Betrieb den Tag noch frei hat. Und das Packen beginnt dort, wo es sich mit dem Alltag verträgt.

Die zweite Größe, die sich nicht verhandeln lässt, ist das Volumen. Was nicht in den Wagen passt, bleibt stehen — unabhängig davon, wie gut der Plan war. Wer früh sichtet, was mitkommt, hat die Zahl, aus der jedes Angebot gerechnet wird, und muss sie nicht dreimal korrigieren.

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Ablauf am Umzugstag

Der Tag folgt einer festen Reihenfolge. Wer sie einhält, spart Wege — und Wege sind bei einem Umzug der Posten, der die Zeit frisst.

  1. 1. Stellplatz freihalten

    Der Wagen muss so nah wie möglich an den Eingang. Ist eine Halteverbotszone eingerichtet, wird sie am Morgen kontrolliert: Stehen Fahrzeuge darin, wird das dokumentiert, bevor ausgeladen wird.

  2. 2. Wege und Kanten sichern

    Treppenhaus, Türzargen, Handläufe und Böden werden abgedeckt. Das schützt nicht nur die Wohnung, sondern auch das Gemeinschaftseigentum — für Schäden daran haftet, wer sie verursacht.

  3. 3. Kurz durchgehen und übergeben

    Vor dem ersten Griff gehen Sie mit dem Team durch die Wohnung: Was kommt mit, was bleibt, was ist empfindlich, was wird abgebaut. Zehn Minuten hier ersparen Rückfragen im Treppenhaus.

  4. 4. Kartons zuerst, Möbel danach

    Erst wird verladen, was gepackt ist, dann werden die Möbel abgebaut und getragen. So bleibt der Wagen füllbar, und die Wohnung wird von hinten nach vorn leer.

  5. 5. Zählerstände ablesen

    In der leeren Wohnung, mit Zählernummer und Stand auf demselben Foto. Danach dasselbe in der neuen Wohnung, bevor eingeräumt wird.

  6. 6. In der neuen Wohnung nach Räumen ausladen

    Jeder Karton trägt den Zielraum. Wer das beim Packen beschriftet hat, spart am Zielort das Sortieren — und niemand muss fragen, wohin die Kiste soll.

  7. 7. Möbel aufbauen, dann auspacken

    Erst stehen die Möbel, dann werden Kartons geöffnet. Umgekehrt liegt der Inhalt auf dem Boden und die Schränke passen nicht mehr an ihren Platz.

  8. 8. Abnahme mit dem Betrieb

    Am Ende gehen Sie gemeinsam durch: Ist alles da, ist etwas beschädigt, funktioniert das Aufgebaute. Was auffällt, wird sofort und schriftlich festgehalten — nicht am nächsten Tag am Telefon.

Möbellift
Eine außen am Gebäude aufgestellte Schrägaufzugsbühne, mit der Möbel und Kartons durch ein Fenster oder über den Balkon in die Wohnung befördert werden.
Er ersetzt den Weg durchs Treppenhaus und wird gebraucht, wenn Treppen zu eng oder zu steil sind, wenn kein Aufzug vorhanden ist oder wenn große Stücke nicht um die Kurve gehen. Ob er nötig ist, entscheidet die Besichtigung — und er gehört als eigene Position ins Angebot, damit sie sich vergleichen lässt. Für den Aufstellplatz gilt dasselbe wie für den Wagen: Er muss frei sein.

Was am Vorabend stehen muss

Diese Punkte lassen sich am Umzugstag nicht mehr nachholen, weil dann Menschen im Treppenhaus stehen und warten:

  • Alle Kartons sind geschlossen, beschriftet und stehen gestapelt an einem Ort je Raum.
  • Der Kühlschrank ist abgetaut und trocken, das Gefrierfach leer.
  • Empfindliche und wertvolle Einzelstücke sind aussortiert und werden selbst transportiert.
  • Die Wege in beiden Wohnungen sind frei — auch der Flur, in dem sonst die Garderobe steht.
  • Der Zugang zur neuen Wohnung ist geklärt: Wer hat den Schlüssel, ab wann, und wer ist erreichbar.
  • Telefonnummern liegen bereit: Betrieb, Vermieterseite beider Wohnungen, Hausverwaltung.

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Häufige Fragen

Wie plant man einen Umzug am besten?

Ein Umzug wird rückwärts geplant: vom Rückgabetermin der alten Wohnung über den Umzugstag zu allem, was vorher fertig sein muss. Den äußeren Rahmen setzt die Kündigungsfrist nach § 573c BGB, den inneren das Volumen des Hausrats. Steht beides fest, ergibt sich die Reihenfolge der übrigen Aufgaben fast von selbst.

Wie lange dauert ein Umzug am Umzugstag?

Die Dauer eines Umzugstags hängt an vier Größen: dem Volumen des Hausrats, den Etagen und dem Trageweg in beiden Gebäuden, der Entfernung zwischen den Adressen und dem Umfang der beauftragten Leistungen. Ein Betrieb kann den Zeitbedarf nach einer Besichtigung oder Videobesichtigung einschätzen; ohne Blick in die Wohnung bleibt jede Angabe eine Schätzung.

Wann sollte man eine Halteverbotszone beantragen?

Eine Halteverbotszone wird beantragt, sobald der Umzugstermin feststeht. Zuständigkeit, Vorlaufzeit und Gebühr sind kommunal geregelt und je Gemeinde verschieden — maßgeblich ist die Auskunft der zuständigen Stelle vor Ort. Ob ein Umzugsbetrieb den Antrag mit übernimmt, fragen Sie im Angebot ab; die Leistung gehört dann als eigene Position hinein.

Was macht man zuerst: Möbel aufbauen oder auspacken?

In der neuen Wohnung werden zuerst die Möbel aufgebaut und erst danach die Kartons geöffnet. Sonst liegt der Inhalt auf dem Boden und versperrt die Stellen, an denen die Schränke stehen sollen. Aus demselben Grund werden Kartons beim Ausladen gleich in den Raum gestellt, der auf ihnen steht.

Sie beschreiben den Umzug einmal — den passenden Fachbetrieb suchen wir.

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