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Umzug Fachbetriebe

Datenauswertung

Halteverbotszone: woraus Gebühr und Vorlauf entstehen

Was eine Halteverbotszone für den Umzugstag kostet und wie lange ihre Genehmigung dauert, legt nicht der Umzugsbetrieb fest, sondern die Kommune. Zuständig ist die örtliche Straßenverkehrsbehörde; die Gebühr entsteht für ihre Amtshandlung und wird innerhalb des bundesrechtlich vorgegebenen Rahmens örtlich festgesetzt.

Deshalb gibt es keine bundesweit gültige Zahl — und deshalb wird sie hier erhoben statt geschätzt. Diese Seite erklärt, woraus die Kosten bestehen, wer welchen Teil erhebt und nach welchen Regeln der Städtevergleich entsteht.

Halteverbotszone für den Umzug
Ein zeitlich befristetes Halteverbot auf einem festgelegten Straßenabschnitt, das die zuständige Straßenverkehrsbehörde anordnet, damit ein Umzugsfahrzeug an der Adresse halten kann.
Zwei Dinge fallen dabei auseinander: die behördliche Anordnung, für die eine Gebühr anfällt, und das Aufstellen der Schilder, das ein Dienstleister oder der Umzugsbetrieb übernimmt und gesondert berechnet. Die Anordnung allein hält kein Fahrzeug fern; die Schilder ohne Anordnung sind wirkungslos.

Quelle: § 45 StVO (Anordnungen der Straßenverkehrsbehörden) · Stand Rechtsstand September 2026

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Vier Posten, drei verschiedene Rechnungssteller. Wer nur nach „der Gebühr“ fragt, erfährt einen Teil des Betrags.

PostenWer ihn erhebtWovon die Höhe abhängt
Gebühr für die verkehrsrechtliche AnordnungStraßenverkehrsbehörde der KommuneÖrtliche Festsetzung innerhalb des bundesrechtlichen Gebührenrahmens; teils gestaffelt nach Länge und Dauer
Miete und Aufstellung der SchilderDienstleister oder UmzugsbetriebZahl der Schilder, Länge der Zone, Dauer der Aufstellung, Anfahrt
Zusätzliche Erlaubnis bei besonderer NutzungKommune, je nach örtlichem RechtOb die Zone in eine Fußgängerzone, eine Ladezone oder eine Bewohnerparkzone fällt
Dokumentation der AufstellungDienstleister oder UmzugsbetriebWird für den Abschleppfall benötigt und ist nicht überall im Preis enthalten

Welche dieser Posten in einem Umzugsangebot enthalten sind, steht nicht im Preis, sondern in der Leistungsbeschreibung. Fragen Sie ausdrücklich nach, ob die behördliche Gebühr enthalten ist oder durchgereicht wird.

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Warum es keine bundesweite Zahl gibt

Die Gebühren für Amtshandlungen der Straßenverkehrsbehörden richten sich nach der bundesrechtlichen Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr. Diese gibt für die Amtshandlung einen Gebührenrahmen vor; welche Gebühr innerhalb des Rahmens erhoben wird, entscheidet die Behörde nach dem Verwaltungsaufwand des Einzelfalls.

Dazu kommen örtliche Unterschiede, die mit der Gebühr selbst nichts zu tun haben: Manche Städte nehmen Anträge online entgegen, andere nur schriftlich; manche verlangen den Antrag deutlich vor dem Umzugstag, andere sind kurzfristiger. Auch die Frage, ob die Behörde die Schilder selbst stellt oder ob das ein Dienstleister übernimmt, wird örtlich verschieden beantwortet.

Eine Zahl, die für alle Städte gilt, wäre deshalb keine Vereinfachung, sondern eine Falschaussage. Der Index erhebt stattdessen je Stadt und weist die Fundstelle je Stadt aus.

Quelle: Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) · Stand Rechtsstand September 2026

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Wie der Vergleich erhoben wird

Erhoben wird mit einer für alle Städte identischen Musteranfrage: dieselbe Zonenlänge, dieselbe Dauer, dieselbe Vorlaufzeit, eine Wohnstraße ohne Sonderregelung. Nur so sind die Ergebnisse vergleichbar — eine Stadt, die nach Länge staffelt, und eine, die pauschal abrechnet, lassen sich sonst nicht nebeneinanderstellen.

Erfasst werden je Stadt vier Angaben: die zuständige Stelle, die Gebühr für die Anordnung nach der Musteranfrage, die von der Behörde genannte Bearbeitungszeit und die Frage, ob die Schilder von der Stadt oder von einem Dienstleister gestellt werden.

Quelle ist die jeweilige Auskunft oder die veröffentlichte Gebührenaufstellung der Stadt, mit Datum. Wo keine belastbare Auskunft vorliegt, bleibt die Zeile leer statt geschätzt. Der Vergleich wird jährlich wiederholt; Änderungen werden mit Datum am Fuß der Tabelle vermerkt.

Ihre Lage steht hier nicht dabei?

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Was Sie bei Ihrer Stadt erfragen

Bis der Vergleich vorliegt, führt der direkte Weg schneller zum Ziel. Fünf Fragen an die Straßenverkehrsbehörde oder an den beauftragten Betrieb:

  • Welche Stelle ist für die Anordnung zuständig, und wie wird der Antrag eingereicht?
  • Wie viel Vorlauf verlangt die Stelle zwischen Antrag und Umzugstag?
  • Welche Gebühr fällt für die Anordnung an, und wonach richtet sie sich?
  • Stellt die Stadt die Schilder, oder ist ein Dienstleister zu beauftragen?
  • Wie wird die rechtzeitige Aufstellung dokumentiert — und wer hält diese Dokumentation vor, falls ein Fahrzeug abgeschleppt werden muss?

Zitieren und weiterverwenden

Die Tabelle des Index darf mit Quellenangabe zitiert werden. Zur Angabe gehören der Erhebungszeitraum und die je Stadt ausgewiesene Fundstelle, weil eine Gebühr ohne Stichtag und ohne Musteranfrage nicht vergleichbar ist.

Für Redaktionen ist die Musteranfrage über die Kontaktseite erhältlich; sie ist die Grundlage jeder Vergleichbarkeit und lässt sich für eigene Erhebungen wiederverwenden.

Hinweise auf geänderte Gebühren oder Zuständigkeiten nehmen wir über denselben Weg entgegen und arbeiten sie mit Datum ein.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Halteverbotszone für den Umzug?

Die Kosten setzen sich aus der Gebühr der Straßenverkehrsbehörde für die Anordnung und den Kosten für Miete und Aufstellung der Schilder zusammen. Die Gebühr wird örtlich innerhalb eines bundesrechtlichen Rahmens festgesetzt und unterscheidet sich deshalb von Stadt zu Stadt. Eine bundesweit gültige Zahl gibt es nicht; erfragen Sie den Betrag bei Ihrer Stadt oder beim beauftragten Betrieb.

Wer beantragt die Halteverbotszone?

Beantragen kann sie der Haushalt selbst bei der örtlichen Straßenverkehrsbehörde oder der beauftragte Umzugsbetrieb im Rahmen seiner Leistung. Ob ein Betrieb Antrag und Beschilderung übernimmt, gehört in die Leistungsbeschreibung des Angebots. Wer selbst beantragt, klärt zugleich, wer die Schilder stellt und aufstellt.

Wie lange dauert die Genehmigung?

Die Bearbeitungszeit legt jede Kommune für sich fest und teilt sie auf Anfrage mit. Sie hängt davon ab, ob Anträge online oder schriftlich eingehen und wie die Behörde die Vorlaufzeit für die Beschilderung bemisst. Fragen Sie sie ab, sobald der Umzugstermin steht — nicht erst in der Woche davor.

Darf ein Fahrzeug abgeschleppt werden, das in der Zone steht?

Ein Abschleppen setzt voraus, dass das Halteverbot wirksam angeordnet und rechtzeitig beschildert war; die Rechtsprechung verlangt dafür eine Vorlaufzeit zwischen Aufstellen und Abschleppen. Entscheidend ist die Dokumentation: Wann standen die Schilder, und ist das nachweisbar. Fotografieren Sie die aufgestellten Schilder mit Datum und Uhrzeit.

Sie beschreiben den Umzug einmal — den passenden Fachbetrieb suchen wir.

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