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Umzug Fachbetriebe

Preise verstehen

Was kostet es, Möbel einzulagern?

Die Kosten einer Einlagerung entstehen aus vier Größen: dem Volumen oder der Fläche, der Lagerdauer, den einmaligen Kosten für Ein- und Auslagerung und dem Transport zum Lager. Welche dieser vier bei Ihnen schwer wiegt, hängt weniger an der Menge als an der Frage, wer das Gut bewegt und wie oft.

Diese Seite erklärt die Posten und zeigt, woran zwei Angebote scheitern, die auf den ersten Blick vergleichbar aussehen. Eine Preisliste steht hier nicht — warum, steht weiter unten. Eine belastbare Zahl nennt Ihnen ein Betrieb, der weiß, was eingelagert werden soll.

Lagervolumen
Der Raum in Kubikmetern, den der verpackte Hausrat im Lager tatsächlich einnimmt — einschließlich der Luft zwischen den Stücken und der Höhe, bis zu der gestapelt werden kann.
Das Lagervolumen ist nicht dasselbe wie die Wohnfläche und auch nicht dasselbe wie das Transportvolumen im Wagen: Im Lager wird höher gestapelt, dafür bleiben Gänge frei. Ein Möbellager rechnet nach diesem Volumen ab, ein selbst gemieteter Lagerraum nach der Grundfläche oder nach einer Boxengröße. Die beiden Einheiten lassen sich nicht ineinander umrechnen, ohne die Stapelhöhe zu kennen — und genau daran scheitert der Vergleich zweier Angebote.

Die Posten einer Lagerrechnung

Nicht jeder Posten steht in jedem Angebot. Die dritte Spalte nennt, was Sie zu jeder Zeile verlangen können, damit sie vergleichbar wird.

PostenWonach er sich richtetWas Sie dazu erfragen
Laufende LagermieteVolumen in Kubikmetern oder gemietete Fläche, je AbrechnungszeitraumDie Einheit und den Zeitraum — je Monat, je vier Wochen oder je angefangener Periode
EinlagerungEinmalig, für das Verbringen des Gutes ins LagerOb der Posten enthalten ist oder gesondert berechnet wird
AuslagerungEinmalig, beim HerausholenOb er beim Angebot schon feststeht oder erst bei der Auslagerung gebildet wird
Transport zum Lager und zurückEntfernung, Etage, Trageweg, Zahl der TrägerOb der Weg zum Lager im Umzugspreis steckt oder zusätzlich anfällt
VerpackungsmaterialMenge und Art — Kartons, Decken, Folie, KleiderboxenOb geliehen oder gekauft wird und was bei Rückgabe gilt
Versicherung des eingelagerten GutesWert und vereinbarter UmfangWas ohne Zusatzvereinbarung gilt und was sie kostet
Zugang während der LagerzeitHäufigkeit, Vorlauf, ZeitfensterOb Zugang enthalten, nach Absprache möglich oder gesondert berechnet wird
MindestlaufzeitVertragliche Vereinbarung, unabhängig von der tatsächlichen DauerAb wann gekündigt werden kann und was eine angebrochene Periode kostet

Ein Angebot, das nur eine Summe je Monat nennt, ist kein Vergleichsangebot. Erst wenn die Zeilen einzeln ausgewiesen sind, sehen Sie, welches der beiden Angebote die Ein- und Auslagerung schon enthält.

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Warum hier keine Preisliste steht

Eine Tabelle mit Eurobeträgen wäre auf dieser Seite die bequemste Antwort und die schlechteste. Uns liegen keine ausgewerteten Angebote von Betrieben vor, aus denen sich Spannen ableiten ließen. Eine Zahl, die wir schätzen, würde der Leser mit dem Angebot vergleichen, das er bekommt — und die Differenz fiele auf uns zurück, nicht auf den Betrieb.

Dazu kommt, dass eine Lagermiete ohne Kontext wenig aussagt. Derselbe Betrag kann günstig sein, wenn Transport, Ein- und Auslagerung enthalten sind, und teuer, wenn drei einmalige Posten dazukommen. Vergleichbar wird ein Angebot über die Posten, nicht über die Summe.

Diese Seite erklärt deshalb die Größen, die den Preis bewegen, und übergibt die Zahl an den Betrieb, der das Gut gesehen hat. Was Sie hier bekommen, ist die Grundlage, ein Angebot zu lesen — nicht ein Betrag, der neben Ihrem Angebot steht und daneben liegt.

In vier Schritten zu vergleichbaren Angeboten

Zwei Angebote sind nur vergleichbar, wenn ihnen dieselbe Grundlage zugrunde liegt. Diese vier Schritte legen sie fest, bevor die Angebote eingeholt werden.

  1. 1. Volumen schätzen

    Bestimmen Sie das Volumen, bevor Sie anfragen, und nennen Sie überall dieselbe Zahl. Der Volumenrechner liefert dafür einen Ausgangswert; bei der Besichtigung wird er korrigiert.

  2. 2. Dauer und Zugang festlegen

    Nennen Sie einen Zeitraum statt eines offenen Endes und sagen Sie, ob Sie zwischendurch an einzelne Stücke müssen. Beides verändert den Preis, und beides lässt sich nachträglich nur teuer ändern.

  3. 3. Leistungsumfang gleich schneiden

    Legen Sie fest, ob der Transport zum Lager Teil der Anfrage ist. Ein Angebot mit Transport und eines ohne sind zwei verschiedene Aufträge, auch wenn die Lagermiete gleich aussieht.

  4. 4. Einzeln ausweisen lassen

    Verlangen Sie Lagermiete, Ein- und Auslagerung, Transport und Versicherung als getrennte Zeilen. Erst dann sehen Sie, welches Angebot bei sechs Monaten Laufzeit günstiger ist und welches bei sechs Wochen.

Sie sind an der Stelle, an der der Ablauf beginnt.

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Was den Preis nach oben bewegt

Diese Größen verändern den Aufwand — nicht als Zuschlagsliste, sondern als das, was ein Betrieb bei der Kalkulation ansieht:

  • Ein langer Trageweg oder eine hohe Etage ohne Aufzug an der Abholadresse.
  • Eine Zufahrt, die für den Wagen nicht ausreicht, sodass umgeladen werden muss.
  • Sperrige oder schwere Einzelstücke, die zusätzliche Träger oder Technik brauchen.
  • Kurzfristige Termine und Termine am Monatsende oder zum Quartalswechsel.
  • Eine Lagerform mit besonderen Anforderungen an Temperatur oder Luftfeuchte.
  • Häufiger Zugang während der Lagerzeit, weil das Gut dann anders gestellt werden muss.
  • Eine offene Lagerdauer, die der Betrieb nicht einplanen kann.

Häufige Fragen

Wonach wird beim Einlagern abgerechnet?

Ein Möbellager rechnet nach dem eingelagerten Volumen in Kubikmetern ab, ein selbst gemieteter Lagerraum nach der Fläche oder nach einer Boxengröße. Beide Einheiten lassen sich nicht direkt ineinander umrechnen, weil im Möbellager höher gestapelt wird. Wer zwei Angebote vergleicht, muss deshalb zuerst prüfen, ob dieselbe Einheit zugrunde liegt.

Welche Posten kommen zur Lagermiete dazu?

Neben der laufenden Miete können Einlagerung, Auslagerung, der Transport zum Lager, Verpackungsmaterial, eine Versicherung und Gebühren für den Zugang anfallen. Ob ein Posten enthalten ist oder gesondert berechnet wird, unterscheidet zwei Angebote stärker als die Miete selbst. Lassen Sie die Zeilen einzeln ausweisen, bevor Sie vergleichen.

Ist Einlagerung günstiger als eine Zwischenmiete?

Ein Vergleich zwischen Einlagerung und einer zweiten Wohnung geht nur über den gesamten Zeitraum auf, nicht über einen Monatsbetrag. In die Rechnung gehören auf der einen Seite Lagermiete, Ein- und Auslagerung und zwei Transporte, auf der anderen Miete, Kaution, Nebenkosten und ein zweiter Umzug. Welche Seite überwiegt, entscheidet die Dauer der Lücke.

Was kostet die Auslagerung?

Die Auslagerung ist ein eigener Posten und steht nicht in jedem Angebot. Ob sie beim Vertragsschluss schon feststeht oder erst gebildet wird, wenn der Termin da ist, macht einen Unterschied: Im zweiten Fall kennen Sie den Betrag zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht. Fragen Sie ausdrücklich danach und lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben.

Kann ich das Volumen selbst schätzen?

Eine erste Schätzung des Volumens können Sie selbst vornehmen, und für die Anfrage reicht sie aus. Der Volumenrechner rechnet dafür mit Haushaltsgrößen statt mit Einzelstücken. Verbindlich wird die Zahl erst nach einer Besichtigung oder einer Videobesichtigung — bis dahin ist sie eine Grundlage für den Vergleich, kein Preis.

Was kostet die Anfrage über dieses Portal?

Die Anfrage über dieses Portal ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ihre Angaben gehen an einen passenden Fachbetrieb, der Ihr Gebiet bedient, und an niemanden sonst; ohne Ihr Häkchen wird nichts weitergegeben. Vergütet werden wir von dem Betrieb, an den wir weitergeben — eine Vermittlungsgebühr fällt für Sie nicht an, und aus der Anfrage entsteht kein Auftrag.

Sie beschreiben den Umzug einmal — den passenden Fachbetrieb suchen wir.

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