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Umzug Fachbetriebe

Fernumzug

Beiladung: die Sparvariante beim Fernumzug

Bei einer Beiladung fährt Ihr Umzugsgut auf einem Fahrzeug mit, das die Strecke ohnehin zurücklegt. Bezahlt wird der Laderaum, den es belegt, und nicht die gesamte Tour — dafür geben Sie den festen Termin auf: Geladen und geliefert wird innerhalb eines Zeitfensters, das sich nach der Route richtet.

Diese Seite sagt, wofür sich das eignet, wie der Preis zustande kommt und welche Fragen vor der Buchung geklärt sein müssen. Den Transport führen wir nicht selbst aus — wir geben Ihre Anfrage an einen passenden Fachbetrieb weiter, der Ihr Gebiet bedient. Für Sie ist die Anfrage kostenlos und unverbindlich.

Beiladung
Der Transport von Umzugsgut auf einem Fahrzeug, das die Strecke ohnehin fährt. Abgerechnet wird der Laderaum, den das Gut belegt — nicht die Fahrt.
Das Gegenstück ist die Direktfahrt, bei der ein Fahrzeug allein für einen Auftrag unterwegs ist. Die Beiladung senkt den Anteil, den die Tour am Preis ausmacht, und verlangt dafür Beweglichkeit beim Termin. Sie ist damit kein kleinerer Umzug, sondern ein anderer Auftrag mit anderen Zusagen.

Beiladung und Direktfahrt im Vergleich

Beide Varianten lassen sich im selben Angebot ausweisen. Die Differenz zwischen ihnen ist der Preis des festen Termins.

MerkmalBeiladungDirektfahrt
Was bezahlt wirdDer belegte LaderaumDie gesamte Tour einschließlich Rückweg
TerminZeitfenster für Ladung und für LieferungFester Tag mit vereinbartem Zeitfenster
LieferzeitRichtet sich nach der Route des FahrzeugsRichtet sich allein nach Ihrer Strecke
UmladungMöglich, wenn die Route über einen Umschlagpunkt führtNicht vorgesehen
Passende MengeKleine Mengen und einzelne MöbelVollständige Haushalte
Was Sie planen müssenZugang über das ganze Fenster, Zwischenlösung fürs WohnenZugang und Helfer für einen Tag

Beide Zeilen zur Menge sind Anhaltspunkte, keine Grenze: Entscheidend ist, ob der Laderaum, den Sie brauchen, auf eine bestehende Tour passt.

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Wofür eine Beiladung in Frage kommt

Die Beiladung passt zu Lagen, in denen die Menge klein und der Termin beweglich ist. Diese Lagen sind typisch dafür:

  • Ein Umzug in eine möblierte Wohnung, in die nur persönliche Sachen und wenige Möbel mitkommen.
  • Der Auszug aus einem Zimmer oder aus einer Wohngemeinschaft.
  • Einzelne Möbelstücke über eine lange Strecke, etwa ein geerbter Schrank oder ein Schreibtisch.
  • Eine Zweitwohnung, die aufgegeben wird, während die Hauptwohnung bestehen bleibt.
  • Ein Umzug in zwei Etappen: Das Nötigste fährt sofort, der Rest folgt später.
  • Eine Lieferung, deren Termin am Zielort an keiner Wohnungsabnahme und an keiner Schlüsselübergabe hängt.

Wie der Preis zustande kommt

Grundlage ist der Laderaum, den Ihre Sachen belegen, angegeben in Kubikmetern. Er wird vor der Fahrt ermittelt — aus einer Liste der Möbel und Kartons oder aus einem Videorundgang. Diese Angabe ist der Preis: Wer sie zu niedrig ansetzt, bekommt am Ladetag ein anderes Angebot.

Die zweite Größe ist die Strecke, die dritte die Zugänglichkeit an beiden Adressen. Etage ohne Aufzug, enge Zufahrt, weiter Weg zwischen Halteplatz und Haustür — was bei einem Umzug in derselben Stadt Zeit kostet, kostet auch hier Zeit, und diese Zeit steht in der Tour.

Was die Beiladung günstiger macht, ist kein Rabatt, sondern der geteilte Laderaum. Deshalb hängt der Preis auch daran, wie gut Ihre Strecke zu bestehenden Routen passt. Fragen Sie danach: Ein Betrieb, dessen Routen Ihre Richtung abdecken, kalkuliert anders als einer, der dafür einen Umweg fahren müsste.

Fragen, die vor der Buchung geklärt sein müssen

Bei einer Beiladung sind Ihre Sachen nicht die einzigen auf dem Fahrzeug. Diese Fragen nehmen die üblichen Streitpunkte vorweg:

  • Welches Volumen liegt der Kalkulation zugrunde, und wie wurde es ermittelt?
  • Wie breit ist das Zeitfenster für Ladung und für Lieferung, und wie kurzfristig wird der Termin bestätigt?
  • Findet eine Umladung statt — wenn ja, wo und wie oft?
  • Wird bis an die Bordsteinkante geliefert oder bis in den Raum?
  • Werden Möbel demontiert und wieder aufgebaut, oder fahren sie zerlegt mit?
  • Wie wird gepackt und gesichert, und wer stellt das Material?
  • Was geschieht, wenn am Liefertag niemand angetroffen wird?
  • Wie hoch ist die Haftung, und lässt sie sich für einzelne Stücke erhöhen?

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Was Sie beim Termin einplanen

Ein Zeitfenster ist kein Nachteil, solange es eingeplant ist. Der Fehler entsteht dort, wo Wohnungsabnahme, Schlüsselübergabe oder der erste Arbeitstag auf einem festen Datum liegen und das Lieferfenster daneben.

Prüfen Sie deshalb zuerst die Termine, die sich nicht verschieben lassen, und legen Sie das Fenster darum herum. Liegen zwischen Auszug und Lieferung Tage, brauchen Sie für diese Zeit einen Platz zum Schlafen und die Sachen, die Sie täglich benötigen — sie fahren nicht mit, sondern reisen bei Ihnen.

Und schreiben Sie auf, was in welchem Karton ist. Eine nummerierte Liste ist der Nachweis, mit dem Sie bei der Ankunft abhaken — und bei einer Beiladung ist sie die einzige Grundlage, auf der sich später klären lässt, was gefehlt hat.

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Häufige Fragen

Was ist eine Beiladung beim Umzug?

Bei einer Beiladung fährt Umzugsgut auf einem Fahrzeug mit, das die Strecke ohnehin zurücklegt. Bezahlt wird der Laderaum, den das Gut belegt, und nicht die gesamte Tour. Im Gegenzug richtet sich der Termin nach der Route: Geladen und geliefert wird innerhalb eines Zeitfensters.

Wie viel günstiger ist eine Beiladung?

Der Preisunterschied zur Direktfahrt entsteht dadurch, dass bei der Beiladung nur der belegte Laderaum bezahlt wird. Wie groß er ausfällt, hängt an der Menge, an der Strecke und daran, wie gut sie zu bestehenden Routen passt. Verlässlich sehen Sie ihn nur, wenn Sie sich beide Varianten im selben Angebot ausweisen lassen.

Wie lange dauert eine Beiladung?

Die Lieferzeit einer Beiladung richtet sich nach der Route des Fahrzeugs und nicht allein nach Ihrer Strecke. Der Betrieb nennt dafür ein Zeitfenster; wie breit es ist, gehört ins Angebot. Wer einen festen Liefertag braucht, weil eine Wohnungsabnahme daran hängt, ist mit einer Direktfahrt besser bedient.

Was passiert, wenn das Volumen größer ist als angegeben?

Ein zu niedrig angegebenes Volumen wird am Ladetag zum Problem: Der Platz auf dem Fahrzeug ist verplant, und der Preis beruht auf Ihrer Angabe. Ermitteln Sie das Volumen deshalb vorher — mit einer Liste der Möbel und Kartons oder mit einem Videorundgang — und lassen Sie sich das zugrunde gelegte Volumen im Angebot nennen.

Wie ist mein Eigentum bei einer Beiladung abgesichert?

Für Verlust und Beschädigung haftet der Umzugsbetrieb nach den Vorschriften über den Umzugsvertrag; § 451e HGB begrenzt diese Haftung auf einen Betrag je Kubikmeter des benötigten Laderaums. Bei einer Beiladung ist dieser Laderaum klein, die Haftungsgrenze entsprechend niedriger. Eine höhere Haftung lässt sich vereinbaren, und eine eigene Transportversicherung ist die zweite Möglichkeit.

Sie beschreiben den Umzug einmal — den passenden Fachbetrieb suchen wir.

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